Coronavirus: Aktuelle Informationen

An dieser Stelle stellen wir sämtliche Informationen rund um die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Amateurfußball bereit.

Die Inhalte sowie die Fragen und Antworten werden laufend aktualisiert und gegebenenfalls ergänzt. Sofern noch offene Fragen bestehen, können diese gern an unseren Geschäftsführer Jens Dortmann (E-Mail: jens.dortmann@bremerfv.de, DFBnet-Postfach: jens.dortmann@bremerfv.evpost.de) gerichtet werden.

 

Hinweis: Die nachfolgenden Informationen stellen den Sachstand am 29.03.2021 um 13:10 Uhr dar.

Ausübung von Sport in Bremen

Sport kann seit dem 29.03.2021 nur als Individualsport und nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand ausgeübt werden. Indoor können wie bisher auch zwei Personen oder ein gemeinsamer Hausstand Sport als Individualsport betreiben.

 

Darüber hinaus kann Training mit Kindern in Gruppen von bis zu 20 Personen (exklusive Trainer:in) outdoor durchgeführt werden. Es dürfen maximal zwei Trainer:innen eine Gruppe betreuen. Wir gehen davon aus, dass dieses Training ohne Kontaktbeschränkungen durchgeführt werden darf. Eine Beschränkung von Spieler:innen pro Fläche ist in der Coronaverordnung ebenfalls nicht genannt. Das heißt, es gibt keine Beschränkung auf nur eine Gruppe je Trainingsplatz. Eine Gruppe muss daher unserer Auffassung nach lediglich klar räumlich als solche erkennbar sein und natürlich ausreichend Abstand zu anderen Gruppen einhalten. Im Rahmen des Trainings müssen unabhängig von den vorstehenden Ausführungen aber immer die Kontaktdaten aller Anwesenden erfasst werden.

 

Die Regelungen für die Ausübung des Rehabilitationssport mit medizinischer Verordnung bleiben bestehen. Ebenso bleiben die Regelungen für Kaderathletinnen und- athleten sowie den Bereich des Spitzensports unberührt.

 

Ausübung von Sport in Bremerhaven

In Bremerhaven ist die Ausübung von Sport nur als Individualsport und nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Gruppensport von
Kindern ist untersagt.

Allgemeine Empfehlungen

Trotz der neuen Möglichkeiten zum Sporttreiben steht der Gesundheitsschutz weiterhin im Vordergrund. Daher gilt es, im Verein weiterhin verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Das bedeutet, dass sowohl Kinder als auch Übungsleitende mit Erkältungssymptomen nicht am Training teilnehmen sollten. Der Landessportbund hat darüber hinaus folgende Empfehlungen abgegeben:

  • Bei längerer Nicht-Nutzung von Wasserleitungen steigt Gefahr von Legionellenbildung. Informationen dazu können Sie hier einsehen.
  • Nutzung der bereits erprobten Hygienekonzepte und ggf. Anpassung an die jeweilige Situation.
  • Arbeitsdienste dürften unter Einhaltung des Abstandsgebots wie bisher erlaubt sein.
  • Mögliche weitere Regelungen für die Bezirkssportanlagen und für öffentliche Turnhallen (Sportamt und Bildungsbehörde) gilt es zu beachten.

DFB-Leitfaden „Zurück auf den Platz“

Der DFB hat seinen Leitfaden „Zurück auf den Platz“ in einer überarbeiteten Version veröffentlicht. Was sollten Amateurvereine bei den Hygienekonzepten vor Ort beachten? Wie lässt sich der Trainingsbetrieb unter den aktuellen Bedingungen bestmöglich gestalten? Der Leitfaden „Zurück auf den Platz“ fasst die wichtigsten Informationen zusammen. Enthalten sind darin unter anderem ein Muster-Hygienekonzept, die Aufteilung des Sportplatzes in Zonen, wichtige Aspekte im Falle einer Rückkehr in den Spielbetrieb sowie ein eigenes Kapitel zum Kinderfußball. Darüber hinaus hat der DFB Anregungen für das Training unter Coronabedingungen zusammengestellt – mit und ohne Kontakt.

Die Spielausschüsse des BFV haben sich nach den Beschlüssen der Konferenz der Ministerpräsident:innen und der Bundeskanzlerin vom 22. März mit deren Auswirkungen auf den Spielbetrieb befasst.

 

Im Bereich der Herren und Alt-Senioren ist ein Re-Start des Meisterschaftsspielbetriebes aufgrund der hohen Anzahl noch auszutragender Spiele sehr unwahrscheinlich. Der Verbandsspielausschuss des BFV wird daher einen Saisonabbruch vorbereiten und eine finale Entscheidung hierzu in der Woche vom 12. bis zum 18. April (KW 15) anhand der Situation zu diesem Zeitpunkt treffen. Im Falle eines Abbruchs würde die Saison komplett annulliert werden. Die Staffeleinteilung der Saison 2020/2021 bildet dann die Grundlage für die Staffeln in der Saison 2021/2022.

 

Der Bremer Aufstiegskandidat zur Regionalliga Nord wird im Falle einer Annullierung der Saison – vorbehaltlich einer Zulassung des Norddeutschen Fußball-Verbandes im Zuge des Lizensierungsverfahrens – gemäß der Bremen-Liga Tabelle der Hinrunde zum Zeitpunkt des Abbruches nach der Quotientenregel ermittelt.

 

Im LOTTO-Pokal der Herren und Frauen wird eine Fortführung des Spielbetriebs – notfalls und wenn möglich auch über die laufende Saison hinaus – angestrebt. Die hierzu notwendigen Anpassungen an der BFV-Spielordnung wurden dem BFV-Beirat am heutigen Tage im Umlaufverfahren zum Beschluss vorgelegt, sodass hier ebenfalls in der KW 15 Klarheit besteht.

 

Bei den Meisterschaftsspielen der Frauen, Juniorinnen, Junioren und Kindern sind spätere Zeitpunkte eines Re-Starts möglich, da hier die Spielklassen kleiner sind. Bei den Junioren und Kindern könnte beispielsweise ein Re-Start für Juni auch noch erfolgen, wenn spätestens unmittelbar nach Pfingsten wieder in Mannschaftsstärke trainiert werden könnte.

 

Können bei den Frauen und Juniorinnen mindestens 50 % der Spiele ausgetragen werden, die Saison aber nicht komplett gespielt werden können, wird eine Wertung nach der Quotientenregel vorgenommen. Sollten weniger als 50 % der Spiele zum Zeitpunkt eines möglichen Saisonabbruchs ausgetragen sein, wird auch bei den Frauen die Saison analog zum Herrenbereich annulliert.

 

Im Juniorenbereich sind bereits jetzt mehr als 50 % aller Spiele ausgetragen. Somit kann dort in jedem Fall eine Wertung nach der Quotientenregel erfolgen, wenn die Winterrunde nicht zu Ende gespielt werden kann.

 

Im Kinderbereich hätte ein Saisonabbruch keine besonderen Auswirkungen, da im F- und G-Juniorenbereich ohne Ergebnisse und Tabellen im Rahmen der Fair Play-Liga gespielt wird und im E-Juniorenbereich die Staffeleinteilungen individuell und nicht Anhand von Abschlusstabellen der Vorsaison erfolgen.

Bei der Beurteilung von COVID-19-Verdachtsfällen sind immer die behördlichen Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamtes maßgebend. Dies gilt auch für Verdachtsfälle, insbesondere, wenn ein Corona-Test zwar erfolgt ist, das Ergebnis aber noch nicht vorliegt.

 

Das zuständige Gesundheitsamt stuft dabei die Personen in folgende Kategorien ein und informiert diese entsprechend:

 

  • Bestätigte COVID-19-Fälle und Kontaktpersonen der Kategorie I (enger Kontakt mit einer Fallperson – „höheres“ Infektionsrisiko) müssen in Quarantäne. Diese wird behördlich angeordnet. Diese Personen dürfen nicht am Spiel- und/oder Trainingsbetrieb bzw. weiteren Vereinsaktivitäten teilnehmen.
  • Für Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) sowie Angehörige und Kontaktpersonen von Kontaktpersonen der Kategorie I gelten in der Regel keine Quarantäne und keine Einschränkungen der beruflichen und privaten Aktivitäten. Diese Personen dürfen demnach auch am Spiel- und/oder Trainingsbetrieb bzw. weiteren Vereinsaktivitäten teilnehmen.

Müssen sich im Herren- oder Juniorenbereich mindestens sieben (bei Kleinfeldmannschaften mindestens fünf) Spieler:innen bzw. im Frauen- oder Juniorinnenbereich mindestens vier (bei Kleinfeldmannschaften mindestens drei) Spielerinnen, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, aufgrund behördlicher Anweisung in Quarantäne begeben, werden die anstehenden Spiele bei Antrag kurzfristig abgesetzt und später nachgeholt. Die behördlichen Bescheide oder ärztlichen Atteste sind bis zum auf den ursprünglichen Spieltag folgenden Mittwoch, 23:59 Uhr der Staffelleitung vorzulegen, andernfalls erfolgt eine Wertung wegen Nichtsantritts.

 

Befinden sich weniger Spieler:innen einer Mannschaft als im vorherigen Absatz genannt, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, in behördlicher Quarantäne, findet das angesetzte Spiel statt. In den breitenfußballorientierten Spielklassen (alle Kreisligen und Kreisklassen der Herren, alle Ü-Spielklassen der Alt-Senioren, A-Junioren Landesklasse, B-Junioren 2. Bezirksklasse, C-Junioren 2. Bezirksklasse, D-Junioren 2. und 3. Kreisklasse, E-Junioren 2. und 3. Kreisklasse, alle F- und G-Junioren Staffeln sowie alle Spielklassen der Frauen und Juniorinnen) können sich die Mannschaften auf einen Ausweichtermin einigen. Sollte die gegnerische Mannschaft allerdings spielen wollen, muss das Spiel stattfinden. Die behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen sind vom Verein nachzuweisen.

 

Ausschließlich für den Herren- und Alt-Senioren-Bereich gilt :
Bei einem Anstieg des 7-Tage-Inzidenzwertes auf über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelten auch namentlich auf Spieler, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, ausgestellte schriftliche Anweisungen eines Arbeitgebers, Dienstherren, Bildungsträgers o.ä., nicht in sogenannte Risikogebiete zu reisen, als Anordnung im Sinne von Absatz 1, sofern das abzusetzende Spiel in einem solchen Risikogebiet stattfindet. Der Nachweis hierüber ist wie in Absatz 3 beschrieben zu erbringen. Eine Verlegung des betroffenen Spiels auf die gegnerische oder eine neutrale Anlage sind dabei stets zuvor zu prüfen.

In der Spielordnung wurde der § 16, g) neu gefasst. Zusätzlich hat der BFV-Beirat in § 15 der Spielordnung und § 3 der Jugendordnung Übergangsregelungen hinsichtlich der Erteilung einer Spielberechtigung bei einem Vereinswechsel eingeführt.

 

Zeiten, in denen der Spielbetrieb coronabedingt ausgesetzt ist, bleiben demnach jetzt bei der Berechnung einer Wartefrist außer Acht. Alle anderen Vorschriften für einen Vereinswechsel wurden nicht angepasst und sind in ihrer bekannten Form gültig.

 

Alle Informationen bezüglich der Erteilung von Spielberechtigung sind hier zu finden.

Die jetzige Zeit verlangt auch den Vereinsvorständen eine Menge ab. Hier können auch Fragen aus dem finanziellen oder steuerrechtlichen Bereich auftauchen, mit denen Ihr Euch gerne an unseren BFV-Schatzmeister Henry Bischoff per E-Mail (henry.bischoff@bremerfv.de) oder E-Postfach (henry.bischoff@bremerfv.evpost.de) wenden könnt.

 

Der Senat hat ein Soforthilfeprogramm für den Sport aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise beschlossen:

  • Sportvereinen wird ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von bis zu maximal 12.000 EUR bei nachgewiesenen Einnahmeausfällen für das Jahr 2021 der Richtlinie gewährt.
  • Sportvereinen wird ausnahmsweise in 2021 erneut ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von bis zu maximal und einmalig 25.000 EUR bei nachgewiesenen Einnahmeausfällen und bei Nachweis einer Existenzbedrohung aufgrund einer drohenden Zahlungsunfähigkeit gewährt.
  • Sportvereinen werden Einnahmeausfälle aus coronabedingten Vereinsaustritten einmalig erstattet, sofern dies eindeutig in Verbindung mit Nr. 3 dieser Richtlinie nachgewiesen werden kann.

Die Richtlinien zu dem Soforthilfeprogramm und das Antragsformular beinhalten weitere Informationen zum Programm.

GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte), mit der der DOSB und die Landessportbünde einen Pauschalvertrag abgeschlossen haben, hat ihre Vertragspartner darüber informiert, dass die über den Pauschalvertrag abgegoltenen Trainingsangebote auch weiterhin über das Videoportal Youtube und andere Social-Media-Plattformen wie Facebook angeboten werden können. Und das ohne zusätzliche Lizenzgebühren. Die Maßgabe gilt laut Bestätigung der GEMA unabhängig von coronabedingten Schließungen der Sportanlagen.

 

Zusätzlich gestattete die GEMA im Frühjahr 2020 auch das Streamen von virtuellen Sportangeboten auf den jeweiligen Internetseiten der Sportvereine. Diese Zusage gilt auch weiterhin – allerdings nur für die Dauer der behördlich angeordneten Schließung von Sportstätten. Wenn eine Übertragung von Sportangeboten auf der Vereinshomepage auch nach dem Lockdown beibehalten werden soll, ist eine separate Lizensierung durch die GEMA erforderlich.

Der DOSB-Vorstand hat am 23.03.2020 beschlossen, die Vorgaben für die DOSB-Lizenzverlängerung und für die maximale Ausbildungsdauer während der Corona-Krise dahingehend zu verändern, dass die Ausbildungsträger bei Bedarf

 

a. DOSB-Lizenzen, die bis 31.12.2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages und eben so

 

b. die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal drei Jahre

Aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Empfehlungen der Ministerpräsidentenkonferenz zur Reduzierung von Kontakten ist die Verbandsgeschäftsstelle im Weser-Stadion zunächst bis zum 18.04.2021 geschlossen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten während dieser Zeit weiterhin im mobilen Arbeiten und sind dort zu den üblichen Geschäftszeiten (Mo. bis Do. von 9 bis 15 Uhr und Fr. von 9 bis 13 Uhr) telefonisch, per E-Mail oder über das DFBnet-Postfach wie gewohnt erreichbar.

 

Auch die Ausschüssen tagen derzeit nicht und können derzeit nur über das DFBnet-Postfach erreicht werden.

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Ansprechperson:

Jens Dortmann

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Telefon: 0421-791 66 11 Telefax: 0421-791 66 50