Coronavirus: Aktuelle Informationen

An dieser Stelle stellen wir sämtliche Informationen rund um die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Amateurfußball bereit.

Die Inhalte sowie die Fragen und Antworten werden laufend aktualisiert und gegebenenfalls ergänzt. Sofern noch offene Fragen bestehen, können diese gern an unseren Geschäftsführer Jens Dortmann (E-Mail: jens.dortmann@bremerfv.de, DFBnet-Postfach: jens.dortmann@bremerfv.evpost.de) gerichtet werden.

 

Hinweis: Die nachfolgenden Informationen stellen den Sachstand am 13.09.2021 um 10:00 Uhr dar.

Ausübung von Sport (Training, Spielbetrieb)

Die Ausübung von Sport ist nicht mehr Bestandteil der Coronaverordnung, sodass sie uneingeschränkt ohne Einhaltung der Mindestabstände und möglich ist. Im Indoorsport ist die 3-G-Regel zu beachten (siehe „3-G-Regel in Innenräumen“).

 

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit höchstens 25.000 gleichzeitig anwesenden Personen sind unter Einhaltung des Mindestabstands (1,5 Meter), sowie einem Schutz- und Hygienekonzept möglich. Die Kontaktdaten müssen erfasst werden. Ab 5.000 gleichzeitig anwesenden Personen ist eine Genehmigung der Ortspolizeibehörde im Einvernehmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt notwendig. Alle Personen müssen einen negatives Testergebnis vorlegen. Eine Ausnahme gibt es für nachweislich vollständig geimpfte und genesene Personen (3-G-Regel).

 

Veranstaltungen mit mehr als 500 gleichzeitig anwesenden Personen in geschlossenen Räumen oder mit mehr als 1.000 gleichzeitig anwesenden Personen unter freiem Himmel und jeweils höchstens 5.000 gleichzeitig anwesenden Personen müssen mindestens zwei Tage vor Beginn der zuständigen Ortspolizeibehörde gemeldet werden. Der Mindestabstand muss jeweils eingehalten werden. Die Kontaktdaten müssen erfasst werden.

 

Veranstaltungen mit weniger als 500 gleichzeitig anwesenden Personen in geschlossenen Räumen oder mit weniger als 1.000 gleichzeitig anwesenden Personen unter freiem Himmel müssen nicht angemeldet oder genehmigt werden. Der Mindestabstand muss jeweils eingehalten werden. Die Kontaktdaten müssen erfasst werden.

 

Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte sind auch ohne Einhaltung des Abstandsgebot möglich, wenn in geschlossenen Räumen nicht mehr als 150 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 250 Personen gleichzeitig anwesend sind. Der Zugang zur Veranstaltung muss kontrolliert werden. Die Kontaktdaten müssen erfasst werden. Weiterhin kommt in diesem Fall die 3-G-Regel zur Anwendung. Wird jedoch der Mindestabstand eingehalten, gilt der vorstehende Absatz.

 

Bei Veranstaltungen unter Einhaltung des Abstandsgebots kann der Abstand auf 1 Meter reduziert werden, wenn eine Sitzplatzpflicht oder eine vergleichbare Regelung angewandt wird. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist dies möglich, wenn eine feste Anlage zur Frischluftzufuhr installiert ist.

 

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind mit bis zu 500 anwesenden Personen erlaubt, wenn ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird und wenn im Veranstaltungsraum eine festverbaute Anlage zur Frischluftzufuhr installiert ist. Die Kontaktdaten müssen erfasst werden.

 

 

Geimpfte und genesene Personen

Geimpfte und genesene Personen können öffentliche und private Sportanlagen ohne jegliche Einschränkung nutzen. Dies gilt auch für den Indoor-Bereich und den Rehabilitationssport. Für öffentliche Sporthallen müssen alle Nutzungszeiten schriftlich im Vorfeld mit dem Sporthallenmanagement abgestimmt werden. Weitere Informationen erfolgen über das Sporthallenmanagement an die jeweilig zuständigen Hallenbeauftragten.

 

Geimpfte und genesene Personen sind von der Testpflicht befreit, wenn sie an einer Sportveranstaltung als Zuschauer teilnehmen wollen.

 

Als Nachweis gilt ein anerkannte Impfnachweis (z.B. Impfausweis, CovPass-App, Corona-Warn-App etc.), wenn der Impfschutz vollständig ist (14 Tage nach der letzten Impfung).

 

Bei genesenen Personen muss ein PCR-Test vorliegen, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt.

 

3-G-Regel in Innenräumen

Per Allgemeinverfügung haben die Ordnungsämter in Bremen und Bremerhaven die Umsetzung sogenannte 3-G-Regel in bestimmten Innenräumen angeordnet.

 

Den Sport betreffend gilt demnach für den Zugang zu folgenden Einrichtungen die 3-G-Regel:

  • Ausübung von Sport in Innenräumen (Ausnahme Schulsport in Bremen bzw. Schul- und Dienstsport in Bremerhaven)
  • Beim Besuch von Fitnessstudios, Schwimmbädern, Sportanlagen (Innenräume) und Saunen
  • Beim Besuch von Betrieben der Innengastronomie
  • Bei Veranstaltungen und Festen in geschlossenen Räumen

Die 3-G-Regel gilt damit auch bei der Nutzung von Umkleidekabinen auf Sportanlagen. Die Kontrolle der entsprechenden Nachweise obliegt dem jeweiligen Heimverein.

 

Darüber hinaus wird nochmal ausdrücklich auf die Maskenpflicht in Umkleidekabinen (ausser beim Duschen) auf stadtbremischen Sportanlagen hingewiesen. Auch für Bremerhaven gibt es eine entsprechende Empfehlung des Sportamtes.

 

Als negative Testergebnisse werden PCR-Tests und Antigen-Schnelltests anerkannt, die nicht älter als 24 Stunden sind. Außerdem können in den jeweiligen Einrichtungen vor Ort Selbsttests durchgeführt werden, wenn diese unter Aufsicht einer vom Verein als verantwortliche Person benannte Aufsicht (z.B. Hygienebeauftragter, Trainer, Betreuer, Physiotherapeut, Mannschaftsführer etc.) stattfinden.

 

Ausgenommen von der Nachweispflicht sind Kinder bis zum 16. Lebensjahr, da sie aufgrund Ihres Alters als Schüler gelten. Ein Testnachweis ist nicht notwendig. Schüler ab dem 16 Lebensjahr erhalten von den Schulen eine Bescheinigung, die als Nachweis ausreichend ist. Ein weiterer Test ist auch hier nicht notwendig.

 

Als genesen gelten Personen, die ein positives PCR-Testergebnis vorlegen können, das nicht älter als sechs Monate ist. Geimpfte Personen müssen mittels eines Impfzertifikats (z.B. Impfausweis, CovPass-App, Corona-Warn-App etc.) nachweisen, dass sie einen vollständigen Impfschutz besitzen. Dieser tritt 14 Tage nach der letzten Impfung ein.

 

DFB-Leitfaden „Zurück auf den Platz“

Der DFB hat seinen Leitfaden „Zurück auf den Platz“ in einer überarbeiteten Version veröffentlicht. Was sollten Amateurvereine bei den Hygienekonzepten vor Ort beachten? Wie lässt sich der Trainingsbetrieb unter den aktuellen Bedingungen bestmöglich gestalten? Der Leitfaden „Zurück auf den Platz“ fasst die wichtigsten Informationen zusammen. Enthalten sind darin unter anderem ein Muster-Hygienekonzept, die Aufteilung des Sportplatzes in Zonen, wichtige Aspekte für die Rückkehr in den Spielbetrieb sowie ein eigenes Kapitel zum Kinderfußball.

Bei der Beurteilung von COVID-19-Verdachtsfällen sind immer die behördlichen Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamtes maßgebend. Dies gilt auch für Verdachtsfälle, insbesondere, wenn ein Corona-Test zwar erfolgt ist, das Ergebnis aber noch nicht vorliegt.

 

Das zuständige Gesundheitsamt stuft dabei die Personen in folgende Kategorien ein und informiert diese entsprechend:

 

  • Bestätigte COVID-19-Fälle und Kontaktpersonen der Kategorie I (enger Kontakt mit einer Fallperson – „höheres“ Infektionsrisiko) müssen in Quarantäne. Diese wird behördlich angeordnet. Diese Personen dürfen nicht am Spiel- und/oder Trainingsbetrieb bzw. weiteren Vereinsaktivitäten teilnehmen.
  • Für Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) sowie Angehörige und Kontaktpersonen von Kontaktpersonen der Kategorie I gelten in der Regel keine Quarantäne und keine Einschränkungen der beruflichen und privaten Aktivitäten. Diese Personen dürfen demnach auch am Spiel- und/oder Trainingsbetrieb bzw. weiteren Vereinsaktivitäten teilnehmen.

Müssen sich im Herren- oder Juniorenbereich mindestens sieben (bei Kleinfeldmannschaften mindestens fünf) Spieler:innen bzw. im Frauen- oder Juniorinnenbereich mindestens vier (bei Kleinfeldmannschaften mindestens drei) Spielerinnen, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, aufgrund behördlicher Anweisung in Quarantäne begeben, werden die anstehenden Spiele bei Antrag kurzfristig abgesetzt und später nachgeholt. Die behördlichen Bescheide oder ärztlichen Atteste sind bis zum auf den ursprünglichen Spieltag folgenden Mittwoch, 23:59 Uhr der Staffelleitung vorzulegen, andernfalls erfolgt eine Wertung wegen Nichtsantritts.

 

Befinden sich weniger Spieler:innen einer Mannschaft als im vorherigen Absatz genannt, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, in behördlicher Quarantäne, findet das angesetzte Spiel statt. In den breitenfußballorientierten Spielklassen (alle Kreisligen und Kreisklassen der Herren, alle Ü-Spielklassen der Alt-Senioren, A-Junioren Landesklasse, B-Junioren 2. Bezirksklasse, C-Junioren 2. Bezirksklasse, D-Junioren 2. und 3. Kreisklasse, E-Junioren 2. und 3. Kreisklasse, alle F- und G-Junioren Staffeln sowie alle Spielklassen der Frauen und Juniorinnen) können sich die Mannschaften auf einen Ausweichtermin einigen. Sollte die gegnerische Mannschaft allerdings spielen wollen, muss das Spiel stattfinden. Die behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen sind vom Verein nachzuweisen.

 

Ausschließlich für den Herren- und Alt-Senioren-Bereich gilt :
Bei einem Anstieg des 7-Tage-Inzidenzwertes auf über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelten auch namentlich auf Spieler, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, ausgestellte schriftliche Anweisungen eines Arbeitgebers, Dienstherren, Bildungsträgers o.ä., nicht in sogenannte Risikogebiete zu reisen, als Anordnung im Sinne von Absatz 1, sofern das abzusetzende Spiel in einem solchen Risikogebiet stattfindet. Der Nachweis hierüber ist wie in Absatz 3 beschrieben zu erbringen. Eine Verlegung des betroffenen Spiels auf die gegnerische oder eine neutrale Anlage sind dabei stets zuvor zu prüfen.

In der Spielordnung wurden der § 16, g) neu gefasst. Zusätzlich sind in § 15 der Spielordnung und § 3 der Jugendordnung Übergangsregelungen hinsichtlich der Erteilung einer Spielberechtigung bei einem Vereinswechsel eingeführt.

 

Zeiten, in denen der Spielbetrieb coronabedingt ausgesetzt ist, bleiben demnach bei der Berechnung einer Wartefrist außer Acht. Für das Jahr 2021 haben sich die spieltechnischen Ausschüsse gemeinsam mit der Passstelle darauf verständigt, dass dieser Zeitraum im Herrenbereich die Spanne vom 16.01.2021 bis zum 17.06.2021 umfasst, im Juniorenbereich die Zeit vom 16.01.2021 bis zum 01.09.2021. Alle anderen Vorschriften für einen Vereinswechsel wurden nicht angepasst und sind in ihrer bekannten Form gültig.

 

Alle Informationen bezüglich der Erteilung von Spielberechtigung sind hier zu finden.

Die jetzige Zeit verlangt auch den Vereinsvorständen eine Menge ab. Hier können auch Fragen aus dem finanziellen oder steuerrechtlichen Bereich auftauchen, mit denen Ihr Euch gerne an unseren BFV-Schatzmeister Henry Bischoff per E-Mail (henry.bischoff@bremerfv.de) oder E-Postfach (henry.bischoff@bremerfv.evpost.de) wenden könnt.

 

Sportvereine in Bremen und Bremerhaven können bis zu 50.000,- Euro coronabedingte Einnahmeausfälle für das Jahr 2021 geltend machen. Dafür will das Sportressort die zur Verfügung stehenden Mittel von bislang einer Million Euro auf bis zu 2,5 Millionen Euro aufstocken. Das hat die Sportdeputation in ihrer Sitzung vom 15. Juni 2021 beschlossen. Vereine können mit diesem Beschluss nicht nur Einnahmeausfälle geltend machen, sondern auch coronabedingte Mehrkosten, etwa für zusätzlich Hygienemaßnahmen und Corona-Tests. Das Geld soll aus dem Bremen-Fonds zur Bewältigung der Corona-Folgen kommen, daher muss auch der Haushalts- und Finanzausschuss der Bürgerschaft noch zustimmen.

 

Die Anträge sind für Vereine aus der Stadtgemeinde Bremen direkt bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Sportamt Bremen, zu stellen. Bei Vereinen in der Stadtgemeinde Bremerhaven sind die Anträge beim Amt für Sport und Freizeit in Bremerhaven zu stellen, welches dieses mit einer Empfehlung an das Sportamt Bremen weitergibt. Anträge können postalisch oder elektronisch gestellt werden. Die Anträge müssen bis spätestens 31. Oktober 2021 gestellt werden.

Für die Richtigkeit der angebotenen Informationen und für Schäden, die aus einer Anwendung der vorstehenden Informationen resultieren, kann keine Haftung übernommen werden. Es ist stets die rechtliche Lage bindend. Im Zweifelsfall ist eine verbindliche Auskunft bei der zuständigen Behörde einzuholen. Sollte Ihnen ein Fehler in den vorstehenden Informationen auffallen, würden wir uns über eine entsprechende Nachricht freuen, damit wir immer den möglichst aktuellen Stand abbilden können.

Ansprechperson:

Jens Dortmann

Geschäftsführer

Telefon: 0421-791 66 11 Telefax: 0421-791 66 50