Coronavirus: Aktuelle Informationen

An dieser Stelle stellen wir sämtliche Informationen rund um die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Amateurfußball bereit.

Die Inhalte sowie die Fragen und Antworten werden laufend aktualisiert und gegebenenfalls ergänzt. Sofern also noch offene Fragen bestehen, können diese gern an unseren Geschäftsführer Jens Dortmann (E-Mail: jens.dortmann@bremerfv.de, DFBnet-Postfach: jens.dortmann@bremerfv.evpost.de) gerichtet werden.

 

Hinweis: Die nachfolgenden Informationen stellen den Sachstand am 02.07.2020 um 12:00 Uhr dar.

Ein außerordentlicher Verbandstag des Bremer Fußball-Verbandes (BFV) hat am 04.06.2020 aufgrund der Corona-Pandemie den Abbruch der Saison 2019/2020 und deren Wertung beschlossen. Demnach wird die Saison in sämtlichen BFV-Spielklassen mit Ausnahme der Landespokalwettbewerbe der Herren, Frauen und A-Junioren abgebrochen. Die Versammlung fand erstmals in der Geschichte des Verbandes in digitaler Form statt.

 

Im Herren- und Frauenbereich, sowie bei den noch nicht beendeten Futsal-Ligen der Junioren wird der Tabellenstand nach den zuletzt ausgetragenen Spielen gewertet. Ein auf zwei Nachkommastellen genau errechneter Quotient aus Punkten pro Spiel bestimmt den Tabellenstand. Ergibt sich hierbei ein gleicher Quotient für zwei oder mehr Mannschaften, entscheidet gemäß der BFV-Spielordnung zunächst die Tordifferenz, dann die Anzahl der mehr erzielten Tore über den Tabellenstand. Es gibt unabhängig von den Abschlusstabellen in der Saison 2019/2020 keine sportlichen Absteiger.

 

Bei den Spielen der Junioren und Juniorinnen wird die Abschlusstabelle der Winterrunde 2019 als Abschlusstabelle der Saison 2019/2020 gewertet. Die Staffeleinteilungen der Sommerrunde 2020 soll den für den Spielbetrieb der jeweiligen Spielklassen zuständigen BFV-Gremien als Grundlage für die Staffeleinteilungen der kommenden Saison dienen.

 

Hinsichtlich des LOTTO-Pokals der Herren trifft der BFV-Beirat in Absprache mit den Behörden und den betroffenen Vereinen eine Regelung zur Durchführung der ausstehenden Spiele. Sollte eine Durchführung aus Infektionsschutzgründen unmöglich sein, beschließt der BFV-Beirat über die Beendigung des Wettbewerbs und über die Teilnahme am DFB-Pokal.

 

Der LOTTO-Pokal der Frauen und der Landespokal der A-Junioren werden zunächst ausgesetzt. Die Wettbewerbe sollen nach Möglichkeit in der Saison 2020/2021 mit den dann spielberechtigten Kadern wieder aufgenommen werden. Sollte auch hier eine vollständige Austragung vor den Meldeterminen für die DFB-Pokalwettbewerbe 2020/2021 nicht möglich sein, wird auf eine physische Austragung verzichtet und der entsprechende spielleitenden Ausschuss des BFV entscheidet über die Teilnehmer an den DFB-Pokalwettbewerben 2020/2021.

 

Auch mit den Wechselmodalitäten beschäftigte sich der außerordentliche Verbandstag. Gemäß der BFV-Spielordnung könnte ein*e Spieler*in ohne Einhaltung einer Wartefrist den Verein wechseln, wenn er/sie sechs Monate lang kein Spiel bestritten hat. Eine durch die Corona-Pandemie verursachte Spielpause kann möglicherweise zu einer solchen sechsmonatigen Nichtteilnahme am Spielbetrieb führen. Um die Vereine vor dieser Auswirkung zu schützen, läuft diese sechsmonatige Frist nicht, solange aufgrund höherer Gewalt ein tatsächlicher Spielbetrieb unmöglich ist.

 

Soweit für die künftige Durchführung des Spielbetriebes ein weiteres Abweichen von den Ordnungen des BFV notwendig sein sollte, ist hierzu kein neuerlicher außerordentlicher Verbandstag notwendig. Der BFV-Beirat ist als höchstes Gremium zwischen Verbandstagen für den Beschluss entsprechender Regelungen und/oder Ordnungsänderungen zuständig und ermächtigt. Der Beirat setzt sich zusammen aus 14 Mitgliedern des BFV-Vorstands und 15 Vereinsvertretern. Dadurch sind die Interessen der Vereine immer entsprechend und ausreichend berücksichtigt.

 

Unabhängig von diesen Beschlüssen gilt, dass ein Saisonbeginn 2020/2021 nicht automatisch im September erfolgt, sondern abhängig von den Entscheidung der staatlichen Stellen ist. Im „worst-case“ würde dies eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs bzw. einen Saisonstart der Saison 2020/2021 zu Beginn des Jahres 2021 bedeuten.

Die spieltechnischen Verbandsausschüsse des Bremer Fußball-Verbandes haben die Planungen für die Saison 2020/2021 vorgestellt.Das Meldefenster öffnet sich aufgrund der Unklarheit des Startzeitpunktes diesmal zweimalig. Für den Spielbetrieb wurden zudem vier Szenarien entwickelt.

Mannschaftsmeldungen 2020/2021 in zwei Schritten

Die Mannschaftsmeldungen laufen in der Saison 2020/2021 in zwei Schritten ab. Hierdurch be-kommen die Vereine auf der einen Seite eine gewisse Planungssicherheit, es gibt aber auch eine Korrekturmöglichkeit, wenn der Saisonstart erst deutlich später möglich ist. Die erste Öffnung des Vereinsmeldebogens im DFBnet erfolgt für alle Bereiche (Herren, Alt-Senioren, Frauen, Juniorinnen und Junioren) einheitlich vom 1. bis 15. Juli 2020. Dieses Meldefenster gilt verbindlich für die Einteilungen der leistungsorientierten Spielklassen. Im Bereich des Breitenfußballs kommt es nur zu vorläufigen Staffeleinteilungen.

 

Sobald die behördlichen Stellen einen Spielbetrieb erlauben, öffnet das Meldefenster ein zweites Mal für einen Zeitraum von mindestens sieben Tagen. In diesem Zeitfenster können bereits gemeldete Teams, die sich doch nicht realisieren lassen, problemlos wieder aus dem Meldebogen entfernt und neue Mannschaften gemeldet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit bereits vor-genommene Eintragungen zur Wunschanstoßzeit, Spielstätte oder Freitermine zu korrigieren oder auch wieder zu löschen.

Die vier Szenarien im grafischen Überblick. (Grafik kann per Mausklick vergrößert werden, Quelle: BFV)

Die vier Szenarien im grafischen Überblick. (Grafik kann per Mausklick vergrößert werden, Quelle: BFV)

Vier Szenarien für den Spielbetrieb der Saison 2020/2021

Die Unklarheit über den Startzeitpunkt erschweren auch die Planungen über den genauen Modus der kommenden Saison. Es kann sein, dass ab September 2020 gespielt werden kann, aber auch ein Start im Winter 2020 oder gar erst im Frühjahr 2021 ist möglich. Einen Ablauf der Saison 2020/2021 mit einer normale Doppelrunde bzw. zwei Einzelrunden sowie die Austragung aller Pokalwettbewerbe kann daher nicht garantiert werden. Aus diesem Grund bedarf es für die Saison 2020/2021 flexible Modelle. Die spieltechnischen Verbandsausschüsse haben vier verschiedene Szenarien für den Spielbetrieb der Saison 2020/2021 entwickelt, die je nach Startzeitpunkt Anwendung finden.

 

Szenario A: Saisonbeginn 01.09. – 15.11.2020
Herren / Alt-Senioren

  • Die Saison 2020/2021 kann in gewohnter Form mit Hin- & Rückrunde sowie Pokalwettbewerben ausgetragen werden.

Frauen / Juniorinnen

  • Die Saison 2020/2021 kann in gewohnter Form mit mehreren Runden sowie Pokalwettbewerben ausgetragen werden.

Junioren

  • Die Saison 2020/2021 kann in gewohnter Form mit Winter- & Sommerrunde sowie Pokalwettbewerben ausgetragen werden.

 

Szenario B: Saisonbeginn 01.01. – 31.03.2021
Herren / Alt-Senioren

  • Die Saison 2020/2021 wird in einer Einfachrunde ausgetragen.

Frauen / Juniorinnen

  • Die Frauen spielen in einer Einfach- oder Doppelrunde.
  • Die Juniorinnen spielen nur die Sommerrunde 2020.

Junioren

  • Nur Durchführung der Sommerrunde 2020.

Die Pokalwettbewerbe finden in Abhängigkeit des genauen Starttermins statt.

 

Szenario C: Saisonbeginn 01.04. – 01.06.2021

Bei einer Spielaufnahme erst im letzten Viertel der Saison stellt sich die Frage, ob eine Saison in einem Zeitraum von maximal drei Monaten überhaupt gespielt werden kann. Terminlich wäre eine Einfachrunde zumindest im Frauen- und Jugendbereich mit einem Start direkt nach den Osterferien noch möglich. Als alternative Spielformen kommen eine Durchführung von Play-offs oder die Veranstaltung von Mini-Turnieren infrage. Ansonsten könnte ein Ausfall der Saison 2020/2021 und die Überbrückung dieses Zeitraumes mit Überbrückungswettbewerben (Pokal, Liga-Pokal, Turniere, Sportwochen) die Folge sein.

 

Szenario D: Saisonbeginn 01.07.2021 oder später
Kompletter Ausfall der Saison 2020/2021.

Der außerordentliche Verbandstag hat in der Spielordnung den § 16, g) neu gefasst. Zusätzlich hat der BFV-Beirat in § 15 der Spielordnung und § 3 der Jugendordnung Übergangsregelungen hinsichtlich der Erteilung einer Spielberechtigung bei einem Vereinswechsel eingeführt.

 

Demnach gilt für die Saison 2020/2021:
Der BFV erteilt die Spielberechtigung für Meisterschaftsspiele ab Eingang des Antrags auf Spielerlaubnis, jedoch frühestens zum 01.07., wenn der abgebende Verein dem Vereinswechsel zustimmt oder der aufnehmende Verein die Zahlung des in den BFV-Statuten festgelegten Entschädigungsbetrags nachweist, im Übrigen

  • bei überregionalen Wechseln zum 01.11.2020
  • bei Wechseln innerhalb des Landesverbandes zu dem Tag, der drei Monate nach dem Datum des ersten Spiels der Bremen-Liga/Saisonstart innerhalb des Bremer FV folgt. Da dieser Termin bei Antragstellung i.d.R. noch nicht feststeht, werden erteilte Spielberechtigungen bei Feststehen des Datums ggf. im Nachgang angepasst.

 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Wechselperiode I 2020 nicht ausgesetzt oder abgeschafft ist, sondern ganz normal durchgeführt wird. Der Vereinswechsel von Amateuren ist demnach gemäß der Bestimmungen der BFV-Spielordnung zwischen dem 01.07.2020 und dem 31.08.2020 (bei Abmeldung bis zum 30.06.2020) möglich.

 

Die auf dem außerordentlichen Verbandstag beschlossene Änderung des § 16 der Spielordnung betrifft lediglich die Wartefrist bei einem Vereinswechsel ohne Zustimmung des abgebenden Vereins oder bei einem Vereinswechsel außerhalb der Wechselperioden. Zeiten, in denen der Spielbetrieb coronabedingt ausgesetzt ist, bleiben demnach jetzt bei der Berechnung dieser Wartefrist außer Acht. An dieser Stelle weisen wir gern darauf hin, dass diese Aussetzung des Spielbetriebs derzeit noch andauert und nicht etwa durch den Saisonabbruch beendet wurde. Alle anderen Vorschriften für einen Vereinswechsel wurden nicht angepasst und sind in ihrer bekannten Form gültig.

 

Die in der vergangenen Woche vom DFB vermeldete Anpassung der Wechselperiode I bezieht sich auf Lizenz- und Vertragsspieler, für die sich ohnehin entsprechende Verweise auf die DFB-Vorschriften in unseren Statuten befinden. Daher war eine Anpassung diesbezüglich nicht erforderlich.

 

Alle Informationen bezüglich der Erteilung von Spielberechtigung sind hier zu finden.

Zuschauer*innen wurden bei Wettkämpfen schrittweise wieder zugelassen. Derzeit sind pro Veranstaltung in geschlossenen Räumen maximal 250, unter freiem Himmel maximal 400 Personen zugelassen. Ein entsprechendes Hygienekonzept muss erstellt werden und die gültigen Abstandsregeln sind einzuhalten, sofern in der Corona-Verordnung keine Ausnahmen geregelt sind. Eine Namensliste zur Kontaktverfolgung ist notwendig.

Werden Vereinsturniere als Großveranstaltungen gewertet?
Die aktuelle Corona-Verordnung sieht Veranstaltungen ab 1.000 Personen als Großveranstaltung an. Diese sind in Bremen bis einschl. 31.10.2020 untersagt. Damit können Vereinsturniere betroffen sein.

 

Ab wann ist Trainingsbetrieb im Verein (vor dem Hintergrund von Forderungen der Vereinsmitglieder) wieder möglich?
Der Trainingsbetrieb ist unter Auflagen wieder gestattet. Hierbei sind weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, sofern eine Gruppe aus mehr als 10 Personen besteht. Alle Details sind im Reiter „Trainingsbetrieb“ zu finden.

 

Können Vereine bei Öffnung der Schulen Schulkooperationen wieder anbieten?
Hier kann nur auf das staatliche Handeln verwiesen werden. Ansprechpartner für die Vereine in in diesem Fall der Landessportbund.

 
Wird der LOTTO-Pokal 19/20 noch zu Ende gespielt?
Hier gab es ausdrücklich keinen Abbruch. Hinsichtlich des LOTTO-Pokals der Herren trifft der BFV-Beirat in Absprache mit den Behörden und den betroffenen Vereinen eine Regelung zur Durchführung der ausstehenden Spiele vor dem Meldetermin zum DFB-Pokal. Grundsätzlich streben alle beteiligten Vereine und natürlich auch der BFV eine sportliche Lösung an. Sollte eine Durchführung jedoch aus Infektionsschutzgründen unmöglich sein, beschließt der BFV-Beirat über die Beendigung des Wettbewerbs und über die Teilnahme am DFB-Pokal.

 

Der LOTTO-Pokal der Frauen und der Landespokal der A-Junioren werden zunächst ausgesetzt. Die Wettbewerbe sollen nach Möglichkeit in der Saison 2020/2021 mit den dann spielberechtigten Kadern wieder aufgenommen werden. Sollte auch hier eine vollständige Austragung vor den Meldeterminen für die DFB-Pokalwettbewerbe 2020/2021 nicht möglich sein, wird auf eine physische Austragung verzichtet und der entsprechende spielleitenden Ausschuss des BFV entscheidet über die Teilnehmer an den DFB-Pokalwettbewerben 2020/2021.

 

Wie verhält sich die Einsatzdauer von FSJ’lern im Verein?
Da es sich bei den Einsatzvereinbarungen der FSJ’ler um Arbeitsverträge handelt, enden diese vertragsgemäß.

 

Besteht die Gefahr, dass zwei Spielzeiten von der Pandemie betroffen sind?
Sollten der Spielbetrieb bis Ende des Jahres aufgrund von Verfügungen der Behörden ausgesetzt bleiben müssen, wäre auch die Spielzeit 20/21 aufgrund der höheren Zahl von Mannschaften in den Ligen (durch Verzicht auf Abstieg und Durchführung des Aufstiegs) eventuell nicht überall in einer gewohnten Doppelrunde mit Hin- und Rückspiel durchführbar.

 

Hat sich im Wechselrecht etwas geändert?
Grundsätzlich kann die Wechselperiode I wie gewohnt stattfinden, da sie Saison ja am 04.06. beendet wurde. Der außerordentliche Verbandstag und der Beirat des BFV haben sich allerdings auch mit den Wechselmodalitäten befasst. Näheres hierzu sind unter „Sonderregelungen beim Vereinswechsel“ zu finden.

 

Sind Geisterspiele im Amateurfußball denkbar?
Geisterspiele setzen nach aktuell bekanntem Stand die Testung aller Teilnehmer voraus. Da ein Einzeltest nach unseren Erkenntnissen ca. 150,- EUR kostet, sind Tests und somit Geisterspiele für alle Spiele im Amateurfußball finanziell schwer darstellbar.

Mannschaftstraining ist zulässig, wenn die Hygieneregeln, insbesondere das Abstandsgebot, eingehalten werden. Gruppen bis zu 10 Personen können auch ohne Abstandsregeln trainieren. Zum Zwecke einer Infektionsverfolgung für Trainingsgruppen sollen weiterhin Namenslisten geführt werden.

 

Umkleiden und Duschen können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder geöffnet werden. Auch Vereinsräume dürfen geöffnet werden, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt.

 

Vereine mit einer eigenen Sportanlage müssen einen Hygiene- und Pandemieplan erstellen und dem Ordnungsamt auf Verlangen vorweisen. Im Hygieneplan können sie anlagenspezifische Zugangsbeschränkungen festlegen und Auflagen für die Nutzung erteilen. Die Hygiene- und Pandemiepläne sind auf der Sportanlage bekannt zu machen. Das Ordnungsamt teilt in diesem Zusammenhang u.a. mit, dass die Pandemie- und Hygienepläne nicht vorab bei den Behörden eingereicht werden müssen. Sollte eine Kontrolle der Sportanlage erfolgen, sollte der Verein bzw. der Verantwortliche das entsprechende Konzept griffbereit haben.

 

Der DFB hat darüber hinaus einen Leitfaden für die mögliche Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs erstellen, der hier heruntergeladen werden kann. Der Leitfaden des DFB und seiner Mitgliedsverbände soll allen Vereinen einen Rahmen für die mögliche Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs geben. Enthalten sind neben verbindlichen Vorgaben auch Tipps und Empfehlungen für die Organisation und Durchführung des Trainings. Ziel ist es, allen Vereinen bestmöglich Hilfestellungen zu geben. Dem Konzept liegen die zehn Leitplanken der Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zugrunde.

 

Wichtig: Der Schutz der Gesundheit steht über allem, und die behördlichen Verfügungen vor Ort sind zu in jedem Fall beachten. Unter Beachtung dieser lokalen Gegebenheiten und Strukturen gilt es für Vereine, zum Teil auch individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen. Dieser Leitfaden bietet hierfür das Gerüst und wichtige Orientierungsgrundlagen.

 

Die VBG hat zusätzlich für den Betrieb von Sportvereinen eine Handlungshilfe erstellt, um die Sicherheit der Beschäftigten sowie weiterer gesetzlich unfallversicherter Personen zu gewährleisten.

Die jetzige Zeit verlangt auch den Vereinsvorständen eine Menge ab. Hier können auch Fragen aus dem finanziellen oder steuerrechtlichen Bereich auftauchen, mit denen Ihr Euch gerne an unseren BFV-Schatzmeister Henry Bischoff per E-Mail (henry.bischoff@bremerfv.de) oder E-Postfach (henry.bischoff@bremerfv.evpost.de) wenden könnt.

 

Der Senat hat am 03.04.2020 ein Soforthilfeprogramm für den Sport aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise beschlossen. In dem Landesprogramm sollen Sportvereine, die wegen der Coronavirus-Krise nachgewiesene Einnahmeausfälle seit dem Stichtag 18.03.2020 in der Stadtgemeinde Bremen und dem Stichtag 19.03.2020 in der Stadtgemeinde Bremerhaven infolge nicht durchführbarer sportlicher Veranstaltungen oder sonstiger Maßnahmen/Zusammenkünfte aufgrund der Absage von Veranstaltungen oder der Schließung von Sportanlagen haben, eine Unterstützung in Höhe von bis zu 5.000,00 EUR erhalten können. Zusätzlich ist es ab dem 01.06.2020 auch möglich, einen Antrag auf bis zu 25.000,00 EUR zu stellen. Die genauen Voraussetzungen für die Unterstützung sind der Richtlinie zur Beantragung und Auszahlung von Mitteln zu entnehmen.

 

Das Antragsformular ist in Bremen an die E-Mailadresse office@sportamt.bremen.de und in Bremerhaven an sportamt@magistrat.bremerhaven.de zu senden. Der Landessportbund Bremen bittet darum, beim Absenden der Anträge die E-Mailadresse geschaeftsleitung@lsb-bremen.de in Kopie („cc“) zu nehmen.

Der DOSB-Vorstand hat am 23.03.2020 beschlossen, die Vorgaben für die DOSB-Lizenzverlängerung und für die maximale Ausbildungsdauer während der Corona-Krise dahingehend zu verändern, dass die Ausbildungsträger bei Bedarf

 

a. DOSB-Lizenzen, die bis 31.12.2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages und eben so

 

b. die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal drei Jahre

Neben der Aussetzung des gesamten Spielbetriebs sind auch sämtliche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen mit Präsenz bis auf Weiteres abgesagt. Alle Teilnehmer*innen dieser Veranstaltungen werden direkt von uns kontaktiert und über Umbuchungsmöglichkeiten auf andere Lehrgänge bzw. Ersatztermine informiert.

In den Landesauswahlen des BFV fallen bis auf Weiteres sämtliche Maßnahmen (Trainingseinheiten, Turniere etc.) aus. Dies betrifft auch folgende Turniere:

  • 30.09. – 04.10.2020: U16-Juniorinnen-Sichtungsturnier des DFB in Duisburg
  • 08.10. – 13.10.2020: U18-Junioren-Sichtungsturnier des DFB in Duisburg

In den DFB-Stützpunkten wurde das Stützpunkttraining wieder aufgenommen.

Unsere Mitarbeiter*innen sind derzeit in Kurzarbeit. Eine telefonische und digitale Erreichbarkeit der Geschäftsstelle ist über einen Notdienst sichergestellt. Die Geschäftsstelle ist auch weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sind über ihre Mailadressen (auch E-Postfach) erreichbar. Wir stehen also unseren Vereinen für alle Fragen zur Seite.

Ansprechperson:

Jens Dortmann

Geschäftsführer

Telefon: 0421-791 66 11 Telefax: 0421-791 66 50