Coronavirus: Aktuelle Informationen

An dieser Stelle stellen wir sämtliche Informationen rund um die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Amateurfußball bereit.

Die Inhalte sowie die Fragen und Antworten werden laufend aktualisiert und gegebenenfalls ergänzt. Sofern also noch offene Fragen bestehen, können diese gern an unseren Geschäftsführer Jens Dortmann (E-Mail: jens.dortmann@bremerfv.de, DFBnet-Postfach: jens.dortmann@bremerfv.evpost.de) gerichtet werden.

 

Hinweis: Die nachfolgenden Informationen stellen den Sachstand am 23.09.2020 um 09:30 Uhr dar.

Teilnehmer*innen und Besucher*innen

Die derzeitige Coronaverordnung erlaubt Veranstaltungen und Zusammenkünfte unter freiem Himmel mit bis zu 400 gleichzeitig anwesenden Personen. Dies bedeutet nicht, dass 400 Zuschauer*innen zugelassen sind. Vielmehr sind in der Anzahl von 400 Personen alle Personen enthalten, die an der Veranstaltung teilnehmen, also auch die Aktiven, Funktionäre, Pressevertreter*innen etc.

 

Bis zu 50 Personen dürfen in einer festen Kleingruppe derzeit ohne Einhaltung der Abstandsregeln Sport treiben, also das Training oder Spiel bestreiten.

 

Zu diesen 50 Personen zählen bei einem Spiel folgende Personen hinzu:

  • Alle Spieler*innen, die am Spiel teilnehmen (Startelf plus eingewechselte Spieler*innen)
  • Schiedsrichter*in

Sofern sie die Abstandsregeln einhalten, gehören folgende Personen bei einem Spiel nicht zu den 50 Personen:

  • Trainer*innen, Betreuer*innen
  • Ersatzspieler*innen
  • Schiedsrichter-Assistent*innen
  • Zuschauer*innen, Vereinsvertreter*innen, Pressevertreter*innen etc.

 

Auf dem Spielberichtsbogen und auf der Ersatzbank können jedoch mehr Spieler*innen platziert werden. Diese müssen sich allerdings jederzeit an die Abstandsregeln halten, bis sie eingewechselt werden – also auch beim Aufwärmen vor dem Spiel und während des Spiels bzw. in der Halbzeitpause. Das Abstandsgebot gilt auch für ausgewechselte Spieler*innen beim Kontakt mit Personen, die nicht zur Kleingruppe der 50 Personen zählen.

 

Im Trainingsbetrieb zählen Trainer*innen zur festen Kleingruppe, da sie aktiv ins Training eingreifen. Daraus ergibt sich, dass Gruppen maximal 49 aktive Sportler*innen umfassen dürfen.

 

Organisation

Für den Spiel- und Trainingsbetrieb ist das Aufstellen eines Schutz- und Hygienekonzepts erforderlich. Der BFV hat zu diesem Zweck ein Musterhygienekonzept erstellt, das die Vereine auf ihre lokalen Gegebenheiten anpassen und nutzen oder Auszüge daraus in ihre individuellen Schutz- und Hygienekonzepte einfließen lassen können. An vielen Punkten muss dieses Musterkonzept an die speziellen Gegebenheiten vor Ort angepasst oder ergänzt werden. Für die Vereine, die auf städtischen Sportanlagen beheimatet sind, empfiehlt sich die Rücksprache mit dem Sportamt, das für seine Sportanlagen in der Regel bereits Schutz- und Hygienekonzepte erstellt hat. Ein erstelltes Schutz- und Hygienekonzept muss nicht genehmigt werden, aber in jedem Fall vorhanden sein. Für größere Veranstaltungen gibt es die Empfehlung, diese beim Ordnungsamt anzumelden. Sie müssen von dort zwar nicht genehmigt werden, es ist jedoch hilfreich, wenn die Behörde davon Kenntnis hat, dass ein Verein eine Veranstaltung durchführt.

 

In das Schutz- und Hygienekonzept sind alle Mannschafts- und Vereinsverantwortlichen einzuweisen, die Aktiven und Zuschauer*innen sind über die Hygienemaßnahmen zu informieren. Hier empfehlen sich entsprechende Aushänge für die Sportler*innen und Zuschauer*innen.

 

Alle Anwesenden müssen mit Namen, Kontaktdaten (Tel. oder E-Mail) und Uhrzeit des Betretens und Verlassens der Sportanlage erfasst werden. Diese Daten sind derzeit drei Wochen lang aufzubewahren und dann entsprechend der Datenschutzbestimmungen zu vernichten. Personen, die mit dieser Dokumentation nicht einverstanden sind, dürfen nicht zur Veranstaltung zugelassen werden bzw. die Sportanlage nicht betreten.

 

Der DFB hat über das Musterhygienekonzept des BFV hinaus den Leitfaden „Zurück ins Spiel“ für den Spiel und Trainingsbetrieb erstellt.

 

Risikoabwägung

Bei der Frage, ob von den Vereinen beispielsweise Zuschauer*innen zu Spielen zugelassen werden, gilt es stets das Risko abzuschätzen, ob das Schutz- und Hygienekonzept organisatorisch einzuhalten ist. In der Regel hält sich die Anzahl an Zuschauer*innen bei Amateurspielen zwar in einem sehr kleinen Rahmen, es kann jedoch auch Spiele geben, die für eine größere Anzahl an Zuschauer*innen attraktiv sein könnte. Der Mehraufwand, der durch die Anwesenheit von Zuschauer*innen entsteht, darf in keinem Fall unterschätzt werden. Gerade die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln stellt eine große Herausforderung dar, insbesondere, wenn nur Stehplätze angeboten werden (können). Je mehr Personen auf der Sportanlage anwesend sind, desto höher ist das Risko.

 

Alle beteiligten Vereine müssen sich dessen bewusst sein, dass die Austragung von Fußballspielen von anderen Sportarten und der Öffentlichkeit, möglicherweise auch von den Behörden und der Politik, genau verfolgt wird. Sollte es hier zu groben Verstößen kommen, werden damit auch weitere Lockerungen der Coronabeschränkungen im Sport und hier speziell im Fußball gefährdet. Der Vollständigkeit halber soll nicht unerwähnt bleiben, dass der BGB-Vorstand eines Vereins für Organisationsverschulden hinsichtlich des Schutz- und Hygienekonzepts haftbar gemacht werden kann. Dies kann zu einem finanziellen Risiko werden.

 

Die vorstehenden Informationen stellen die derzeitigen Auffassungen des Bremer Fußball-Verbandes (BFV) und Landessportbundes Bremen (LSB) über die Auslegung der Fünfzehnten Coronaverordnung vom 02.09.2020 im Hinblick auf den Spielbetrieb dar. Insofern verstehen sich diese Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit keinesfalls als Rechtsberatung.

Die Saison 2020/2021 konnte Anfang September gestartet werden. Demnach kommt nach jetzigem Stand folgender Spielmodus zum Einsatz:

 

Herren / Alt-Senioren

  • Die Saison 2020/2021 kann in gewohnter Form mit Hin- & Rückrunde sowie Pokalwettbewerben ausgetragen werden.
  • Bei den Alt-Senioren sind Einfachrunden geplant.

Frauen / Juniorinnen

  • Die Saison 2020/2021 kann in gewohnter Form mit mehreren Runden sowie Pokalwettbewerben ausgetragen werden.

Junioren

  • Die Saison 2020/2021 kann in gewohnter Form mit Winter- & Sommerrunde sowie Pokalwettbewerben ausgetragen werden.

 

Wichtig: Der Schutz der Gesundheit steht über allem, und die behördlichen Verfügungen vor Ort sind zu in jedem Fall beachten. Unter Beachtung dieser lokalen Gegebenheiten und Strukturen gilt es für Vereine, zum Teil auch individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen. Spielbetrieb ist zulässig, wenn die Hygieneregeln, insbesondere das Abstandsgebot, eingehalten werden. Gruppen bis zu 50 Personen können auch ohne Einhaltung der Abstandsregeln Sport treiben. Zum Zwecke einer Infektionsverfolgung sollen weiterhin Namenslisten geführt werden.

Der außerordentliche Verbandstag hat in der Spielordnung den § 16, g) neu gefasst. Zusätzlich hat der BFV-Beirat in § 15 der Spielordnung und § 3 der Jugendordnung Übergangsregelungen hinsichtlich der Erteilung einer Spielberechtigung bei einem Vereinswechsel eingeführt.

 

Demnach gilt für die Saison 2020/2021:
Der BFV erteilt die Spielberechtigung für Meisterschaftsspiele ab Eingang des Antrags auf Spielerlaubnis, jedoch frühestens zum 01.07., wenn der abgebende Verein dem Vereinswechsel zustimmt oder der aufnehmende Verein die Zahlung des in den BFV-Statuten festgelegten Entschädigungsbetrags nachweist, im Übrigen

  • bei überregionalen Wechseln zum 01.11.2020
  • bei Wechseln innerhalb des Landesverbandes zu dem Tag, der drei Monate nach dem Datum des ersten Spiels der Bremen-Liga/Saisonstart innerhalb des Bremer FV folgt. Da dieser Termin bei Antragstellung i.d.R. noch nicht feststeht, werden erteilte Spielberechtigungen bei Feststehen des Datums ggf. im Nachgang angepasst.

 

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Wechselperiode I 2020 nicht ausgesetzt oder abgeschafft ist, sondern ganz normal durchgeführt wird. Der Vereinswechsel von Amateuren ist demnach gemäß der Bestimmungen der BFV-Spielordnung zwischen dem 01.07.2020 und dem 31.08.2020 (bei Abmeldung bis zum 30.06.2020) möglich.

 

Die auf dem außerordentlichen Verbandstag beschlossene Änderung des § 16 der Spielordnung betrifft lediglich die Wartefrist bei einem Vereinswechsel ohne Zustimmung des abgebenden Vereins oder bei einem Vereinswechsel außerhalb der Wechselperioden. Zeiten, in denen der Spielbetrieb coronabedingt ausgesetzt ist, bleiben demnach jetzt bei der Berechnung dieser Wartefrist außer Acht. An dieser Stelle weisen wir gern darauf hin, dass diese Aussetzung des Spielbetriebs derzeit noch andauert und nicht etwa durch den Saisonabbruch beendet wurde. Alle anderen Vorschriften für einen Vereinswechsel wurden nicht angepasst und sind in ihrer bekannten Form gültig.

 

Die in der vergangenen Woche vom DFB vermeldete Anpassung der Wechselperiode I bezieht sich auf Lizenz- und Vertragsspieler, für die sich ohnehin entsprechende Verweise auf die DFB-Vorschriften in unseren Statuten befinden. Daher war eine Anpassung diesbezüglich nicht erforderlich.

 

Alle Informationen bezüglich der Erteilung von Spielberechtigung sind hier zu finden.

Zuschauer*innen wurden bei Fußballspielen schrittweise wieder zugelassen. Derzeit sind pro Veranstaltung in geschlossenen Räumen maximal 250, unter freiem Himmel maximal 400 Personen zugelassen. Ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept muss erstellt werden und die gültigen Abstandsregeln sind einzuhalten, sofern in der Coronaverordnung keine Ausnahmen geregelt sind. Eine Namensliste zur Kontaktverfolgung ist notwendig.

 

WICHTIG: Die Entscheidung darüber, ob und welchem Umfang bzw. unter welchen Bedingungen Zuschauer*innen zu den Spielen zugelassen sind, entscheidet der jeweilige Heimverein aufgrund der aktuellen Verfügungslage sowie der organisatorischen und/oder infrastrukturellen Voraussetzungen. Dabei gilt es stets das Risko abzuschätzen, ob das Schutz- und Hygienekonzept organisatorisch einzuhalten ist. In der Regel hält sich die Anzahl an Zuschauer*innen bei Amateurspielen zwar in einem sehr kleinen Rahmen, es kann jedoch auch Spiele geben, die für eine größere Anzahl an Zuschauer*innen attraktiv sein könnte. Der Mehraufwand, der durch die Anwesenheit von Zuschauer*innen entsteht, darf in keinem Fall unterschätzt werden. Gerade die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln stellt eine große Herausforderung dar, insbesondere, wenn nur Stehplätze angeboten werden (können). Je mehr Personen auf der Sportanlage anwesend sind, desto höher ist das Risko.

Mannschaftstraining ist zulässig, wenn die Hygieneregeln, insbesondere das Abstandsgebot, eingehalten werden. Gruppen bis zu 50 Personen können auch ohne Einhaltung der Abstandsregeln Sport treiben. Zum Zwecke einer Infektionsverfolgung für Trainingsgruppen sollen weiterhin Namenslisten geführt werden.

 

Umkleiden und Duschen können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder geöffnet werden. Auch Vereinsräume dürfen geöffnet werden, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt.

 

Vereine mit einer eigenen Sportanlage müssen einen Hygiene- und Pandemieplan erstellen und dem Ordnungsamt auf Verlangen vorweisen. Im Hygieneplan können sie anlagenspezifische Zugangsbeschränkungen festlegen und Auflagen für die Nutzung erteilen. Die Hygiene- und Pandemiepläne sind auf der Sportanlage bekannt zu machen. Das Ordnungsamt teilt in diesem Zusammenhang u.a. mit, dass die Pandemie- und Hygienepläne nicht vorab bei den Behörden eingereicht werden müssen. Sollte eine Kontrolle der Sportanlage erfolgen, sollte der Verein bzw. der Verantwortliche das entsprechende Konzept griffbereit haben.

 

Der DFB hat darüber hinaus einen Leitfaden für die mögliche Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs erstellt, der hier heruntergeladen werden kann. Der Leitfaden des DFB und seiner Mitgliedsverbände soll allen Vereinen einen Rahmen für die mögliche Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs geben. Enthalten sind neben verbindlichen Vorgaben auch Tipps und Empfehlungen für die Organisation und Durchführung des Trainings und der Spiele. Ziel ist es, allen Vereinen bestmöglich Hilfestellungen zu geben. Dem Konzept liegen die zehn Leitplanken der Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zugrunde.

 

Wichtig: Der Schutz der Gesundheit steht über allem, und die behördlichen Verfügungen vor Ort sind zu in jedem Fall beachten. Unter Beachtung dieser lokalen Gegebenheiten und Strukturen gilt es für Vereine, zum Teil auch individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen. Dieser Leitfaden bietet hierfür das Gerüst und wichtige Orientierungsgrundlagen.

 

Die VBG hat zusätzlich für den Betrieb von Sportvereinen eine Handlungshilfe erstellt, um die Sicherheit der Beschäftigten sowie weiterer gesetzlich unfallversicherter Personen zu gewährleisten.

Die jetzige Zeit verlangt auch den Vereinsvorständen eine Menge ab. Hier können auch Fragen aus dem finanziellen oder steuerrechtlichen Bereich auftauchen, mit denen Ihr Euch gerne an unseren BFV-Schatzmeister Henry Bischoff per E-Mail (henry.bischoff@bremerfv.de) oder E-Postfach (henry.bischoff@bremerfv.evpost.de) wenden könnt.

 

Der Senat hat am 03.04.2020 ein Soforthilfeprogramm für den Sport aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise beschlossen. In dem Landesprogramm sollen Sportvereine, die wegen der Coronavirus-Krise nachgewiesene Einnahmeausfälle seit dem Stichtag 18.03.2020 in der Stadtgemeinde Bremen und dem Stichtag 19.03.2020 in der Stadtgemeinde Bremerhaven infolge nicht durchführbarer sportlicher Veranstaltungen oder sonstiger Maßnahmen/Zusammenkünfte aufgrund der Absage von Veranstaltungen oder der Schließung von Sportanlagen haben, eine Unterstützung in Höhe von bis zu 5.000,00 EUR erhalten können. Zusätzlich ist es ab dem 01.06.2020 auch möglich, einen Antrag auf bis zu 25.000,00 EUR zu stellen. Die genauen Voraussetzungen für die Unterstützung sind der Richtlinie zur Beantragung und Auszahlung von Mitteln zu entnehmen.

 

Das Antragsformular ist in Bremen an die E-Mailadresse office@sportamt.bremen.de und in Bremerhaven an sportamt@magistrat.bremerhaven.de zu senden. Der Landessportbund Bremen bittet darum, beim Absenden der Anträge die E-Mailadresse geschaeftsleitung@lsb-bremen.de in Kopie („cc“) zu nehmen.

Der DOSB-Vorstand hat am 23.03.2020 beschlossen, die Vorgaben für die DOSB-Lizenzverlängerung und für die maximale Ausbildungsdauer während der Corona-Krise dahingehend zu verändern, dass die Ausbildungsträger bei Bedarf

 

a. DOSB-Lizenzen, die bis 31.12.2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages und eben so

 

b. die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal drei Jahre

Die Verbandsgeschäftsstelle im Weser-Stadion ist für den Publikumsverkehr geöffnet.

 

Zu den gewohnten Öffnungszeiten (Mo. – Do. 09:00 – 15:00 Uhr, Fr. 09:00 – 13:00 Uhr) sowie nach Absprache sind wir damit gern persönlich für die Anliegen unserer Vereine da.

 

Während eines Besuchs der Verbandsgeschäftsstelle ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist.

Ansprechperson:

Jens Dortmann

Geschäftsführer

Telefon: 0421-791 66 11 Telefax: 0421-791 66 50