Coronavirus: Aktuelle Informationen

An dieser Stelle stellen wir sämtliche Informationen rund um die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Amateurfußball bereit.

Die Inhalte sowie die Fragen und Antworten werden laufend aktualisiert und gegebenenfalls ergänzt. Sofern noch offene Fragen bestehen, können diese gern an unseren Geschäftsführer Jens Dortmann (E-Mail: jens.dortmann@bremerfv.de, DFBnet-Postfach: jens.dortmann@bremerfv.evpost.de) gerichtet werden.

 

Hinweis: Die nachfolgenden Informationen stellen den Sachstand am 21.06.2021 um 09:30 Uhr dar.  

Am 21. Juni traten in Bremen und Bremerhaven weitere Lockerungen für den Sport in Kraft:

 

Ausübung von Sport in Bremen und Bremerhaven

Die Ausübung von Sport im Freien ist nicht mehr Bestandteil der Coronaverordnung, sodass sie uneingeschränkt möglich ist. Eine Kontaktverfolgung ist nicht vorgeschrieben, es wird aber im Hinblick u.a. auf die neue Delta-Mutation empfohlen, eine Namensliste der teilnehmenden Personen zur Kontaktverfolgung zu führen.

 

Die Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen ist mit bis zu 20 Personen ohne die Einhaltung des Mindestabstands erlaubt. Sind mehr als 20 Personen im Raum, muss ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Sporttreibenden eingehalten werden. Anleitungspersonen zählen, sofern sie den Mindestabstand einhalten und nicht ins Sportgeschehen eingreifen, ebenfalls nicht zum Kreis der Sporttreibenden. Nachweislich geimpfte und genesene Personen werden wie bisher ebenfalls nicht dazu gezählt. Das Hygiene- und Schutzkonzept muss an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Insbesondere das Lüften muss regelmäßig erfolgen. Eine Aufnahme der Kontaktdaten muss auch hier weiterhin erfolgen. Dies kann auch digital erfolgen.

 

Zuschauer:innen bei Sportveranstaltungen

Im Freien sind bis zu 1.000 Zuschauer:innen möglich. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss vorliegen. Zudem müssen die Zuschauer:innen bei einer Corona-Inzidenz von über 50 ein anerkanntes negatives Testergebnis vorweisen. Ein Selbsttest ist möglich, muss jedoch wie bisher unter Aufsicht durchgeführt werden. Eine Aufnahme der Kontaktdaten muss auch hier weiterhin erfolgen. Dies kann auch digital erfolgen. Die Zuschauer:innen zählen nicht zur Gesamtpersonenbegrenzung.

 

In geschlossenen Räumen sind bis zu 250 Zuschauer möglich. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss vorliegen. Zudem müssen die Zuschauer:innen bei einer Corona-Inzidenz von über 35 ein anerkanntes negatives Testergebnis vorweisen. Ein Selbsttest ist möglich, muss jedoch wie bisher unter Aufsicht durchgeführt werden. Ein Selbsttest ist möglich, muss jedoch wie bisher unter Aufsicht durchgeführt werden. Eine Aufnahme der Kontaktdaten muss auch hier weiterhin erfolgen. Dies kann auch digital erfolgen.

 

Geimpfte und genesene Personen

Geimpfte und genesene Personen können öffentliche und private Sportanlagen ohne jegliche Einschränkung nutzen. Dies gilt auch für den Indoor-Bereich und den Rehabilitationssport. Für öffentliche Sporthallen müssen alle Nutzungszeiten schriftlich im Vorfeld mit dem Sporthallenmanagement abgestimmt werden. Weitere Informationen erfolgen über das Sporthallenmanagement an die jeweilig zuständigen Hallenbeauftragten.

 

Geimpfte und genesene Personen sind von der Testpflicht befreit, wenn sie an einer Sportveranstaltung als Zuschauer:in teilnehmen wollen.

 

Als Nachweis gilt ein anerkannte Impfnachweis (z.B, Impfausweis), wenn der Impfschutz vollständig ist (14 Tage nach der letzten Impfung).

 

Bei genesenen Personen muss ein PCR-Test vorliegen, der mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt.

 

Vereinsgastronomie

Gastronomiebetriebe dürfen für den Publikumsverkehr mit der Maßgabe öffnen, dass der Betreiber oder die Betreiberin ein Schutz- und Hygienekonzept vorhalten muss, das für die Bewirtung von Gästen im Innenbereich vorsieht, dass bei einer Überschreitung einer Corona-Inzidenz von über 35 jeder Gast vor Betreten des Betriebs ein ein anerkanntes negatives Testergebnis vorweisen muss. Im Außenbereich gilt die Testpflicht bei einer Überschreitung einer Corona-Inzidenz von über 50. Als Außenbereich gilt dabei der im Wesentlichen nicht umschlossene und nicht überdachte Bereich des Betriebs.

 

DFB-Leitfaden „Zurück auf den Platz“

Der DFB hat seinen Leitfaden „Zurück auf den Platz“ in einer überarbeiteten Version veröffentlicht. Was sollten Amateurvereine bei den Hygienekonzepten vor Ort beachten? Wie lässt sich der Trainingsbetrieb unter den aktuellen Bedingungen bestmöglich gestalten? Der Leitfaden „Zurück auf den Platz“ fasst die wichtigsten Informationen zusammen. Enthalten sind darin unter anderem ein Muster-Hygienekonzept, die Aufteilung des Sportplatzes in Zonen, wichtige Aspekte im Falle einer Rückkehr in den Spielbetrieb sowie ein eigenes Kapitel zum Kinderfußball. Darüber hinaus hat der DFB Anregungen für das Training unter Coronabedingungen zusammengestellt – mit und ohne Kontakt.

Meisterschaftsspiele Herren & Alt-Senioren

Der Meisterschaftsspielbetrieb 2020/2021 der Herren und Alt-Senioren im Bereich des BFV wird abgebrochen. Da eine vollständige Beendigung der Hinrunde bei den Herren und Alt-Senioren bis zum 30.06.2021 unter Amateurfußballbedingungen nicht mehr realisierbar ist, erfolgt der Abbruch des Meisterschaftsspielbetriebes 2020/2021 in diesen Bereichen. Die Saison wird damit gemäß § 25a Absatz 4 der Spielordnung komplett annulliert. Die Staffeleinteilung der Saison 2020/2021 bildet dann die Grundlage für die Staffeln in der Saison 2021/2022.

 

Der Bremer Aufstiegskandidat zur Regionalliga Nord wird grundsätzlich – vorbehaltlich einer Zulassung des Norddeutschen Fußball-Verbandes im Zuge des Lizensierungsverfahrens – gemäß der Bremen-Liga Tabelle der Hinrunde zum Zeitpunkt des Abbruches nach der Quotientenregel ermittelt. Der Norddeutsche Fußball-Verband hat jedoch beschlossen, den Auf- und Abstieg von und in die Regionalliga Nord auszusetzen. Demnach kann auch aus Bremen keine Mannschaft aufsteigen.

 

LOTTO-Pokal der Herren und Frauen

Die verbliebenen Vereine im LOTTO-Pokal der Herren haben sich für eine Fortsetzung des Wettbewerbs ausgesprochen. In einer Videokonferenz votierte die Mehrheit der Clubs dafür, den LOTTO-Pokal bis zum 30. Juni in Form eines Turniers zu beenden und somit auch den Bremer Teilnehmer am DFB-Pokal auf sportlichem Wege zu ermitteln.

 

Die derzeitige Corona-Lage erlaubt trotz sinkender Inzidenzen noch keinen Trainings- oder Spielbetrieb in Mannschaftsstärke. Als letzte Möglichkeit der sportlichen Beendigung des Wettbewerbs bis zum 30. Juni hatte der BFV den Vereinen eine zeitliche Straffung des LOTTO-Pokals sowie die Beantragung einer Sondergenehmigung bei den zuständigen Behörden vorgestellt. „Die rasant sinkenden Inzidenzwerte haben kurzfristig diese zusätzliche Handlungsmöglichkeit aufgetan. Da bei uns eine sportliche Austragung des Wettbewerbs immer an erster Stelle stand und steht, wollen wir auch versuchen, diese Möglichkeit entsprechend zu nutzen“, so Sebastian Störer, der Vorsitzende des Arbeitskreises „Zentrale Spielansetzung“ im BFV. Die Vereine haben den terminlichen Festlegungen zugestimmt und den BFV beauftragt, eine entsprechende Sondergenehmigung zu beantragen. Sofern diesem Ersuchen stattgegeben wird, könnten zwischen dem 18. und 29. Juni in nur elf Tagen die restlichen Runden vor dem Meldetermin für den DFB-Pokal am 1. Juli ausgetragen werden. Dies soll konzentriert auf einer oder zwei Sportanlagen in Turnierform und ohne Zuschauer stattfinden.

 

Demnach würde die zweite Runde vom 18. bis 20. Juni und das Achtelfinale direkt im Anschluss vom 21. bis 24. Juni gespielt werden. Am 25. und 26. Juni würden dann die Viertelfinals folgen. Das Halbfinale wäre für den 27. Juni eingeplant. Nur zwei Tage später, am 29. Juni, könnte dann das Finale ausgetragen werden. Die Ausschüttung der Prämien könnte in diesem Fall wie gewohnt anhand des sportlichen Abschneidens ab dem Achtelfinale vorgenommen werden. Die finale Entscheidung hierüber trifft der BFV-Vorstand in Abstimmung mit den Vereinen.

 

Sollte die beantragte Sondergenehmigung seitens der Behörden nicht erteilt werden, haben sich die Clubs darauf verständigt, auf die weitere Austragung der Partien im LOTTO-Pokal der Saison 2020/2021 zu verzichten. „Somit sind wir auch für den Fall gerüstet, dass eine sportliche Austragung – aus welchen Gründen auch immer – nicht oder nicht vollständig zustande kommt“, so Störer. In diesem Fall, oder bei einem vorzeitigen Abbruch des Turniers würde die zu dem Zeitpunkt ranghöchste verbliebene Mannschaft im Wettbewerb als Teilnehmer des BFV für den DFB-Pokal gemeldet werden – dies wäre derzeit der FC Oberneuland. Dies hatte der BFV-Beirat zuvor festgelegt. Hinsichtlich der Verteilung der Prämien erging in diesem Fall der Vorschlag, den Ausschüttungsbetrag zu gleichen Teilen auf die weiteren 31 im Wettbewerb verbliebenen Vereine neben dem Bremer Amateurvertreter im DFB-Pokal zu verteilen. Die finale Entscheidung hierüber trifft auch hier der BFV-Vorstand in Abstimmung mit den Vereinen.

 

Für den LOTTO-Pokal der Frauen ist am 2. Juni eine Videokonferenz mit den Vereinen geplant, auf der auch hier das weitere Vorgehen anhand der aktuellen Infektionslage besprochen werden soll.

 

Junioren & Kinder

Der Meisterschaftsspielbetrieb 2020/2021 der Junioren und Kinder im Bereich des Bremer Fußball-Verbandes (BFV) wird nicht wieder aufgenommen. Auf- und Absteiger werden anhand der Quotienten-Regel ermittelt.

 

Trotz der stark gesunkenen Inzidenzwerte kann aktuell leider noch nicht in allen Altersklassen und in allen Gebietskörperschaften in vollständiger Mannschaftsstärke trainiert werden. Dies wäre notwendig gewesen, um eine vollständige Austragung und Beendigung der Saison bei den Junioren und Kindern bis zum Beginn der Sommerferien am 22. Juli unter Amateurfußballbedingungen zu realisieren. Der Verbandsjugendausschuss hat daher auf seiner Sitzung am 25. Mai festgestellt, dass der Meisterschaftsspielbetriebes 2020/2021 in diesen Bereichen nicht wieder aufgenommen wird.

 

Da in allen Altersklassen mehr als 50 % aller Spiele ausgetragen worden sind, findet eine Wertung der Saison mit Auf- und Absteigern statt. Die Wertung erfolgt nach Tabellenstand gemäß Quotienten zum jetzigen Zeitpunkt. Der Quotient aus Punkten pro Spiel wird errechnet und bestimmt den Tabellenstand. Der Quotient wird bis auf zwei Nachkommastellen genau errechnet. Ergibt sich hierbei ein gleicher Quotient für zwei oder mehr Mannschaften, wird hinsichtlich des Tabellenstandes nach den Vorschriften der BFV-Spielordnung verfahren.

 

Frauen & Juniorinnen

Der Meisterschaftsspielbetrieb 2020/2021 der Frauen und Juniorinnen im Bereich des Bremer Fußball-Verbandes (BFV) wird nicht wieder aufgenommen. Da in allen Altersklassen weniger als 50 % der Spiele ausgetragen wurden, wird die Saison annulliert.

 

Trotz der stark gesunkenen Inzidenzwerte kann aktuell leider noch nicht in allen Altersklassen und in allen Gebietskörperschaften in vollständiger Mannschaftsstärke trainiert werden. Dies wäre notwendig gewesen, um eine vollständige Austragung und Beendigung der Saison bei den Frauen bis zum 30. Juni und bei den Juniorinnen bis zum Beginn der Sommerferien am 22. Juli unter Amateurfußballbedingungen zu realisieren. Der Frauen- und Mädchenausschuss hat daher festgestellt, dass der Meisterschaftsspielbetriebes 2020/2021 in diesen Bereichen nicht wieder aufgenommen wird.

 

Da sowohl bei den Frauen, als auch bei den Juniorinnen in allen Altersklassen weniger als 50 % der Spiele ausgetragen wurden, wird die Saison komplett annulliert. Damit gibt es in der Saison 2020/2021 keine Absteiger und keine Meister. Die Staffeleinteilung für die Saison 2021/2022 erfolgt im Frauen- und Mädchenbereich wie immer flexibel nach dem Meldeschluss der Mannschaften und den Staffeltagen der jeweiligen Altersklassen im Juli.

Bei der Beurteilung von COVID-19-Verdachtsfällen sind immer die behördlichen Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamtes maßgebend. Dies gilt auch für Verdachtsfälle, insbesondere, wenn ein Corona-Test zwar erfolgt ist, das Ergebnis aber noch nicht vorliegt.

 

Das zuständige Gesundheitsamt stuft dabei die Personen in folgende Kategorien ein und informiert diese entsprechend:

 

  • Bestätigte COVID-19-Fälle und Kontaktpersonen der Kategorie I (enger Kontakt mit einer Fallperson – „höheres“ Infektionsrisiko) müssen in Quarantäne. Diese wird behördlich angeordnet. Diese Personen dürfen nicht am Spiel- und/oder Trainingsbetrieb bzw. weiteren Vereinsaktivitäten teilnehmen.
  • Für Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) sowie Angehörige und Kontaktpersonen von Kontaktpersonen der Kategorie I gelten in der Regel keine Quarantäne und keine Einschränkungen der beruflichen und privaten Aktivitäten. Diese Personen dürfen demnach auch am Spiel- und/oder Trainingsbetrieb bzw. weiteren Vereinsaktivitäten teilnehmen.

Müssen sich im Herren- oder Juniorenbereich mindestens sieben (bei Kleinfeldmannschaften mindestens fünf) Spieler:innen bzw. im Frauen- oder Juniorinnenbereich mindestens vier (bei Kleinfeldmannschaften mindestens drei) Spielerinnen, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, aufgrund behördlicher Anweisung in Quarantäne begeben, werden die anstehenden Spiele bei Antrag kurzfristig abgesetzt und später nachgeholt. Die behördlichen Bescheide oder ärztlichen Atteste sind bis zum auf den ursprünglichen Spieltag folgenden Mittwoch, 23:59 Uhr der Staffelleitung vorzulegen, andernfalls erfolgt eine Wertung wegen Nichtsantritts.

 

Befinden sich weniger Spieler:innen einer Mannschaft als im vorherigen Absatz genannt, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, in behördlicher Quarantäne, findet das angesetzte Spiel statt. In den breitenfußballorientierten Spielklassen (alle Kreisligen und Kreisklassen der Herren, alle Ü-Spielklassen der Alt-Senioren, A-Junioren Landesklasse, B-Junioren 2. Bezirksklasse, C-Junioren 2. Bezirksklasse, D-Junioren 2. und 3. Kreisklasse, E-Junioren 2. und 3. Kreisklasse, alle F- und G-Junioren Staffeln sowie alle Spielklassen der Frauen und Juniorinnen) können sich die Mannschaften auf einen Ausweichtermin einigen. Sollte die gegnerische Mannschaft allerdings spielen wollen, muss das Spiel stattfinden. Die behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen sind vom Verein nachzuweisen.

 

Ausschließlich für den Herren- und Alt-Senioren-Bereich gilt :
Bei einem Anstieg des 7-Tage-Inzidenzwertes auf über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelten auch namentlich auf Spieler, die in den letzten drei Pflichtspielen der betroffenen Mannschaft eingesetzt worden sind, ausgestellte schriftliche Anweisungen eines Arbeitgebers, Dienstherren, Bildungsträgers o.ä., nicht in sogenannte Risikogebiete zu reisen, als Anordnung im Sinne von Absatz 1, sofern das abzusetzende Spiel in einem solchen Risikogebiet stattfindet. Der Nachweis hierüber ist wie in Absatz 3 beschrieben zu erbringen. Eine Verlegung des betroffenen Spiels auf die gegnerische oder eine neutrale Anlage sind dabei stets zuvor zu prüfen.

In der Spielordnung wurde der § 16, g) neu gefasst. Zusätzlich hat der BFV-Beirat in § 15 der Spielordnung und § 3 der Jugendordnung Übergangsregelungen hinsichtlich der Erteilung einer Spielberechtigung bei einem Vereinswechsel eingeführt.

 

Zeiten, in denen der Spielbetrieb coronabedingt ausgesetzt ist, bleiben demnach jetzt bei der Berechnung einer Wartefrist außer Acht. Für das Jahr 2021 haben sich die spieltechnischen Ausschüsse gemeinsam mit der Passstelle darauf verständigt, dass dieser Zeitraum die Spanne vom 16.01.2021 bis zum 17.06.2021 umfasst.Alle anderen Vorschriften für einen Vereinswechsel wurden nicht angepasst und sind in ihrer bekannten Form gültig.

 

Alle Informationen bezüglich der Erteilung von Spielberechtigung sind hier zu finden.

Die jetzige Zeit verlangt auch den Vereinsvorständen eine Menge ab. Hier können auch Fragen aus dem finanziellen oder steuerrechtlichen Bereich auftauchen, mit denen Ihr Euch gerne an unseren BFV-Schatzmeister Henry Bischoff per E-Mail (henry.bischoff@bremerfv.de) oder E-Postfach (henry.bischoff@bremerfv.evpost.de) wenden könnt.

 

Sportvereine in Bremen und Bremerhaven können bis zu 50.000,- Euro coronabedingte Einnahmeausfälle für das Jahr 2021 geltend machen. Dafür will das Sportressort die zur Verfügung stehenden Mittel von bislang einer Million Euro auf bis zu 2,5 Millionen Euro aufstocken. Das hat die Sportdeputation in ihrer Sitzung vom 15. Juni 2021 beschlossen. Vereine können mit diesem Beschluss nicht nur Einnahmeausfälle geltend machen, sondern auch coronabedingte Mehrkosten, etwa für zusätzlich Hygienemaßnahmen und Corona-Tests. Das Geld soll aus dem Bremen-Fonds zur Bewältigung der Corona-Folgen kommen, daher muss auch der Haushalts- und Finanzausschuss der Bürgerschaft noch zustimmen.

 

Die Anträge sind für Vereine aus der Stadtgemeinde Bremen direkt bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Sportamt Bremen, zu stellen. Bei Vereinen in der Stadtgemeinde Bremerhaven sind die Anträge beim Amt für Sport und Freizeit in Bremerhaven zu stellen, welches dieses mit einer Empfehlung an das Sportamt Bremen weitergibt. Anträge können postalisch oder elektronisch gestellt werden. Die Anträge müssen bis spätestens 31. Oktober 2021 gestellt werden.

GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte), mit der der DOSB und die Landessportbünde einen Pauschalvertrag abgeschlossen haben, hat ihre Vertragspartner darüber informiert, dass die über den Pauschalvertrag abgegoltenen Trainingsangebote auch weiterhin über das Videoportal Youtube und andere Social-Media-Plattformen wie Facebook angeboten werden können. Und das ohne zusätzliche Lizenzgebühren. Die Maßgabe gilt laut Bestätigung der GEMA unabhängig von coronabedingten Schließungen der Sportanlagen.

 

Zusätzlich gestattete die GEMA im Frühjahr 2020 auch das Streamen von virtuellen Sportangeboten auf den jeweiligen Internetseiten der Sportvereine. Diese Zusage gilt auch weiterhin – allerdings nur für die Dauer der behördlich angeordneten Schließung von Sportstätten. Wenn eine Übertragung von Sportangeboten auf der Vereinshomepage auch nach dem Lockdown beibehalten werden soll, ist eine separate Lizensierung durch die GEMA erforderlich.

Der DOSB-Vorstand hat am 23.03.2020 beschlossen, die Vorgaben für die DOSB-Lizenzverlängerung und für die maximale Ausbildungsdauer während der Corona-Krise dahingehend zu verändern, dass die Ausbildungsträger bei Bedarf

 

a. DOSB-Lizenzen, die bis 31.12.2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages und eben so

 

b. die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal drei Jahre

Aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Empfehlungen zur Reduzierung von Kontakten ist die Verbandsgeschäftsstelle im Weser-Stadion vorübergehend geschlossen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten während dieser Zeit im mobilen Arbeiten und sind dort zu den üblichen Geschäftszeiten (Mo. bis Do. von 9 bis 15 Uhr und Fr. von 9 bis 13 Uhr) telefonisch, per E-Mail oder über das DFBnet-Postfach wie gewohnt erreichbar.

 

Auch die Ausschüsse tagen derzeit nicht und können derzeit nur über das DFBnet-Postfach erreicht werden.

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Für die Richtigkeit der angebotenen Informationen und für Schäden, die aus einer Anwendung der vorstehenden Informationen resultieren, kann keine Haftung übernommen werden. Es ist stets die rechtliche Lage bindend. Im Zweifelsfall ist eine verbindliche Auskunft bei der zuständigen Behörde einzuholen. Sollte Ihnen ein Fehler in den vorstehenden Informationen auffallen, würden wir uns über eine entsprechende Nachricht freuen, damit wir immer den möglichst aktuellen Stand abbilden können.

Ansprechperson:

Jens Dortmann

Geschäftsführer

Telefon: 0421-791 66 11 Telefax: 0421-791 66 50