Der Bremer FIFA-Schiedsrichter Sven Jablonski vom Blumenthaler SV leitet das 83. DFB-Pokalfinale zwischen Rekordsieger FC Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart. Mit Eric Müller vom FC Union 60 ist ein weiterer Bremer Referee in Berlin im Einsatz.
Für den 36-Jährigen ist das Endspiel am 23. Mai im Berliner Olympiastadion die erste Leitung eines DFB-Pokalfinales. Anstoß ist um 20 Uhr, die Partie wird live in der ARD und bei Sky übertragen. Jablonski hatte erst am Sonntag mit der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim sein 125. Spiel in der Bundesliga geleitet.

Sven Jablonski pfeift das DFB-Pokalfinale in Berlin. (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
Unterstützt wird der Bremer an den Seitenlinien von Sascha Thielert und Eduard Beitinger. Als Vierter Offizieller ist Frank Willenborg im Einsatz. Mit Eric Müller vom FC Union 60 gehört ein weiterer Bremer zum Team und übernimmt als fünfter Offizieller die Rolle des Ersatzassistenten. Als Video-Assistenten fungieren Sören Storks und Christian Fischer. Erstmals werden die Video-Assistenten beim DFB-Pokalfinale direkt vor Ort in Berlin eingesetzt und nicht wie üblich aus dem Video-Assist-Center in Köln zugeschaltet.
Jablonski blickt auf eine starke Saison zurück. Neben zahlreichen Einsätzen in der Bundesliga, in der kein Schiedsrichter in dieser Spielzeit mehr Partien leitete als er, kam er auch international mehrfach zum Einsatz. Nach seinem Debüt in der UEFA Champions League folgten drei weitere Spiele in der Königsklasse. Zudem leitete er eine Achtelfinalpartie in der Europa League sowie ein Viertelfinale in der Conference League. In der Bundesliga wurde er unter anderem für das Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München angesetzt.
„Es ist eine große Ehre, dieses Finale leiten zu dürfen. Für uns als Team ist das DFB-Pokalfinale ein absolutes Highlight, und wir freuen uns riesig auf einen besonderen Fußballabend in Berlin“, sagt Sven Jablonski.
„Sven hat sich diese Nominierung mit starken Leistungen in der Bundesliga und auf internationaler Bühne hart erarbeitet. Er gehört völlig zu Recht zu den besten Schiedsrichtern Deutschlands. Dass mit Eric Müller ein weiterer Bremer Schiedsrichter Teil des Finalteams ist, freut uns natürlich ganz besonders. Wir drücken beiden und dem gesamten Team für das Pokalfinale alle Daumen“, sagt BFV-Schiedsrichterobmann Sebastian Schiller.
[oba]
