Kommunikation

kampagnenmotiv_integrationDas Handlungsfeld Kommunikation im DFB-Masterplan vereint die Maßnahmen der „Amateurfußball-Kampagne“, das Service Portal „FUSSBALL.de“ sowie das neue Veranstaltungsformat „Vereinsdialog“. Oberstes Ziel ist es, dass Menschen weiterhin in Mannschaften von Vereinen Fußball spielen. Dazu braucht es eine qualitätsorientierte, effiziente Organisation, die das ermöglicht. Diese Organisation braucht moderne und durchdringende Kommunikation nach innen und außen.

Den Anfang machte im Bereich Kommunikation eine große Werbekampagne unter dem Titel „UNSERE AMATEURE. ECHTE PROFIS.“ Emotional und authentisch werden in ihr einige der 1,7 Millionen ehrenamtlichen und freiwilligen Helfer im Fußball professionell in Szene und somit verstärkt in das Interesse der breiten Öffentlichkeit gesetzt. „Die ehrenamtliche Arbeit an der Basis ist eine Wertschöpfung, die Wertschätzung verdient. Die Ehrenamtlichen haben es verdient, im Mittelpunkt zu stehen“, sagte der damalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

fussball_deFUSSBALL.de ist ein weiteres wichtiges Großprojekt der Zukunftsstrategie Amateurfußball. Bislang war die Domain FUSSBALL.de verpachtet, seit Sommer 2014 führt der DFB die Seite redaktionell und technisch in Eigenregie als Homepage des Amateurfußballs und wird neben dem wichtigsten Baustein, den Ergebnissen und Daten aller 80.000 wöchentlichen Fußballspiele, auch zahlreiche Serviceangebote für die Basis anbieten. So finden Trainer/-innen und Spieler/-innen beispielsweise zahlreiche Tipps für den Trainingsalltag und Vereinshelfer aus den unterschiedlichsten Bereichen umfangreiche Hilfestellungen für ihre tagtägliche, meist ehrenamtliche Arbeit.

Doch Kommunikation im Web, so interaktiv sie auch sein mag, kann ein persönliches Gespräch nur bedingt ersetzen. Aus diesem Grund rundet das Projekt „Vereinsdialog“ den Masterplan-Bereich der Kommunikation ab. Im Rahmen eines direkten Vor-Ort-Gespräches bei den Vereinen soll mehr Klarheit über Erwartungen, Zielstellungen und Herausforderungen geschaffen werden. Entsprechend stehen die Vereine, ihre Sorgen und Nöte klar im Mittelpunkt.

Im Nachfolgenden erhalten Sie detailliertere Informationen zu den einzelnen Projekten aus dem Handlungsfeld Kommunikation.

UNSERE AMATEURE. ECHTE PROFIS.

 

aermelbadgeUnter dem Motto „UNSERE AMATEURE. ECHTE PROFIS.“ startete der DFB mit seinen Landesverbänden Anfang des Jahres 2014 ein neues, einzigartiges bundesweites Projekt. Die Kampagne, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden soll, soll den Amateurfußball selbstbewusst darstellen und so präsentieren, wie er ist: vielfältig, emotional, authentisch.

 

Tausende Amateurfußballer und Amateurfußballerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet sind dem Casting-Aufruf „Gib dem Amateurfußball (D)ein Gesicht“ gefolgt. 19 von ihnen wurden stellvertretend für die erste Phase der Kampagne ausgewählt und sind somit in den kommenden Monaten als Hauptdarsteller auf zehn Plakatmotiven und in unterschiedlichen TV- und Internetfilmen zu sehen. Auch in unserem Verbands- magazin „Roland“ sind diese Motive zu finden.

 

„Die Kampagne stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die tagtäglich durch ihre Arbeit in den Vereinen dafür sorgen, dass der Ball überall in Deutschland rollen kann. Egal, ob als Trainer, Spieler, Betreuer, Platzwart oder Vorstandsmitglied. Jeder einzelne von ihnen hat es verdient, dass dieses Engagement gewürdigt wird. Stellvertretend für 1,7 Millionen ehrenamtliche und freiwillige Helfer im deutschen Fußball”, erklärte der damalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach das Projekt und deren Ziele.

 

 

 

Alle BFV-Vereine erhielten zu Beginn der Saison 2014/2015 ein offizielles kostenloses Kampagnenpaket mit einer Vielzahl von interessanten Informationen und Give-Aways. Neben den Informationsunterlagen werden alle Mannschaften im BFV kostenlose Ärmelbadges im offiziellen Kampagnendesign erhalten. So können sie sich als ein echter Teil der größten Amateurfußballkampagne aller Zeiten verstehen.

 

Bestellformular Ärmelbadges „UNSERE AMATEURE. ECHTE PROFIS.“

 

Weitere Informationen zur Amateurfußballkampagne gibt es unter www.kampagne.dfb.de

 

Fussball_de_4c– Der Platz für alle Amateure

 

Am 29. Juli 2014 bekam der Amateurfußball in Deutschland eine neue Heimat im Internet. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) betreibt die Webseite FUSSBALL.DE seitdem redaktionell und technisch eigenständig. Mit einem neuen redaktionellen Konzept, hochwertigen Serviceangeboten und einem innovativen Design entstand so eine Seite, die sich ausschließlich auf den Amateurfußball fokussiert.

 

Wichtigster Bestandteil der Seite sind die offiziellen Ergebnisse und Statistiken der wöchentlich knapp 80.000 Amateurspiele in Deutschland, die zeitnah nach Spielende ausschließlich auf FUSSBALL.DE zu finden sind. Auch ein Liveticker zu den Spielen wird angeboten. Darüber hinaus werden auf der neuen Website vor allem das Serviceangebot und die Interaktionsmöglichkeiten für Verbände, Vereine, Spieler, Trainer und Ehrenamtler erheblich ausgebaut. Nach dem Motto der DFB-Amateurfußballkampagne „Unsere Amateure. Echte Profis.“ hat fortan jeder Amateurfußballer die Möglichkeit, sich ein Spielerprofil anzulegen und zu pflegen. Auch jeder Verein, jede Mannschaft und jeder Landesverband kann sich auf seiner eigenen fußballerischen „Visitenkarte“ darstellen.

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(Foto: Oliver Baumgart)

So läuft der Vereinsdialog:
Der Bremer Fußball-Verband sucht nach einem vom DFB erstellen Kriterienkatalog verschiedene Klubs für den Vereinsdialog aus. Diese Klubs sollen sich in Struktur, Spielklasse, Größe, Problemstellungen und Region deutlich unterscheiden, um ein breites Spektrum abzudecken. Nach Abstimmung eines Termins und Aufstellung einer Themenliste besuchen der Präsident des Bremer Fußball-Verbandes sowie ein bis zwei weitere Vertreter des Landesverbandes den Vorstand jedes ausgewählten Vereins vor Ort zu einer Gesprächsrunde, die auf mindestens 90 Minuten + gegebenenfalls 30 Minuten „Verlängerung“ angesetzt ist. Dort wird themenbezogen diskutiert.

Der Vereinsvorstand kann und soll Sorgen, Ziele und Erwartungen formulieren, die gemeinsam besprochen werden. Die Zahl der teilnehmenden Vorstandsmitglieder ist nicht strikt reglementiert. Sinnvoll sind fünf bis zehn Vertreter bzw. Vertreterinnen des Vereins, darunter können durchaus ein Jugendtrainer bzw. eine Jugendtrainerin und ein Aktiver sein.

 

Das sind die Ziele:
Seit dem Amateurkongress 2012 in Kassel ist der Wunsch klar formuliert: Die Basis wünscht sich mehr Nähe und direkten Kontakt zu den Verbänden – Hilfestellungen inklusive. Der Vereinsdialog soll für Gespräche auf Augenhöhe sorgen. Er ist ausdrücklich nicht als Schulung, sondern als Austausch zwischen Verein und Landesverband gedacht. Mehr Kommunikation, mehr Transparenz, mehr Bewegung, mehr Verständnis füreinander – so lautet die Formel. In diesem Zuge sollen die verschiedenen Problemstellungen und Erwartungen der Klubs besprochen, gemeinsam mögliche Lösungswege erörtert und Impulse für die zukünftige Arbeit im Verein, Verband und Kreis/Bezirk gewonnen werden. Die Nähe zum Amateurfußball und den engen Kontakt vom Verband zur Basis – das ist es, was dem Vereinsdialog zugrunde liegt.

 

So läuft die Auswertung:
Die Verbandsvertreter sind verpflichtet, über eine eingerichtete Online-Plattform eine kurze Dokumentation zu erstellen. Diese wird anschließend – auf freiwilliger Basis – auch von den Vertretern des Vereins ergänzt. Rund acht Wochen nach dem Vereinsdialog führt das ISS (Institut für Sportmanagement und Sportmedizin) ein Telefoninterview mit einem Klubvertreter, in dem herausgefiltert werden soll, ob die Aktion einen positiven Effekt hatte oder wirkungslos verpufft ist.

Ansprechpartner

Gero Groenhoff

Koordinator für Fußballentwicklung

Telefon: 0421-791 66 44 Telefax: 0421-791 66 50